... steht auf dem kleinen Kreuz,
das mir die Schwester am Eingang der Kind Jesu Kapelle
bei der Nacht der offenen Kirchen in die Hand gelegt hat.
Seither hole ich es immer mal wieder aus meiner Manteltasche
und denke nach ...
Fortgehen?
Gott sei Dank lebe ich in einem gelobten Land -
selbst wenn Demokratie, Menschenwürde und Schutz unserer Lebensgrundlagen
auch hier keine Selbstverständlichkeiten sind,
sondern meinen Einsatz fordern.
Aufbrechen -
auch das verbinde ich mit Fortgehen.
Da fühle ich mich schon eher angesprochen:
Jeder Tag ist ein Aufbruch,
schenkt mir Möglichkeiten, Schritte auf unbekannen Wegen zu tun,
die ich mit Gottvertrauen gehen kann,
um Neues zu entdecken - auch Neues in mir.
Unterbrechen -
auch daran muss ich denken bei "geh fort".
Denn: ist nicht das ein Kern unseres Christseins,
dass wir uns unterbrechen lassen in unseren alltäglichen Tätigkeiten,
um hinzusehen und zu handeln?