Weinstock und Rebe

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Datum:
Do. 23. Juli 2026
Von:
Eva Knops-Johnen

as Bild, das bei Lektüre des heutigen Evangeliums (Joh 15, 1-8) vor meinem inneren Auge entsteht,

hat erstmal etwas Erholsames, erinnert mich an Ferien- und Wanderzeit:

Weinberge, soweit das Auge reicht,

mit Trauben im Sommer, bunt belaubt im Herbst, darüber weiter Himmel.

 

"Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe.", so heißt es zu Beginn des Evangeliums.

Da spüre ich auch anderes als ein idyllisches Ausflugsbild:

Ich bin als Christin gefordert: in der Nächstenliebe, im Eintreten für die Menschenwürde eines und einer jeden, in der Bewahrung der Schöpfung.

Dabei kann ich darauf vertrauen, dass ich von meinem Schöpfer mit Liebe und Kraft versorgt werde

- und diesen guten Energien beim nächsten Spaziergang durch die Weinberge nachspüren.