Heute feiern wir das Fest der heiligen Monika.
Sie wurde 332 in Algerien geboren und ist 387 in Ostia auf dem Weg nach Algerien verstorben. Sie ist die Patronin der Suchtkranken und Mütter.
In ihrer Jugend wurde sie suchtkrank, da sie von ihren Eltern immer wieder zum Wein holen in den Keller geschickt wurde und dabei heimlich trank und sicher keine gute Kindheit hatte. Ihr gelang es jedoch, sich selbstständig von der Abhängigkeit zu befreien.
Monika ist auch Patronin der Mütter. Sie hatte 3 Kinder. Ihr ältester Sohn Augustinus machte ihr sehr viele Sorgen, eine ganze Zeit lang hörte sie nichts von ihm. Schließlich hatten sie nach vielen Jahren wieder eine gute Beziehung zueinander und Augustinus wurde doch ein großer Kirchenlehrer.
Schon eine merkwürdige Kombination, Monika als Patronin der Suchtkranken und Mütter.
Ich denke, sie will uns auch nach 1700 Jahren sagen, dass wir auch in schwierigen Situationen die Hoffnung nicht aufgeben zu brauchen, dranbleiben, Perspektiven schaffen, auch nach langer Zeit kann eine ausweglose Situation doch eine gute Wendung nehmen.
Das wünsche ich jedenfalls allen, die das gerade brauchen und natürlich allen Monikas: herzlichen Glückwunsch zum Namenstag.