In jener Zeit stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag.
Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise, und mein Blut ist wahrhaft ein Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.
Joh 6, 52–59
Lieber Jesus, das ist harter Tabak!
Meinst Du das ernst? Wie soll das gehen? Das haben viele von Deinen Anhängern schon damals nicht glauben können!
„Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben….?" Von da an wandten sich viele Anhänger von ihm ab, heißt es sinngemäß wenig später im Evangelium. Aber Jesus bleibt hart; er fragt seine engsten Anhänger: Wollt auch Ihr gehen ?
Das ist mein Fleisch und Blut!
Man könnte viel dazu sagen, erklären, deuten…..
Hier bei „ Impulse“ geht es um persönliche Zeugnisse!
Mir helfen u.a. zwei Dinge, die Eucharistie mit Achtung und Ehrfurcht mitzufeiern.
Zum einen: Direkt nach der Wandlung spricht der Priester die Worte : Geheimnis des Glaubens!
Man muss das nicht verstehen. Es ist ein Geheimnis, das Jesus mit uns hat. Und, Jesus, ich vertraue auf Dich! Ich traue Dir!
Das andere hat unser lieber verstorbener Pfarrer Höntgens den Erstkommunionskindern immer erzählt:
Wenn eine Mutter ihren Kindern einen Geburtstagskuchen backt, dann können die Familienmitglieder und Verwandten probieren, schmecken und sagen: "Wunderbar" oder "Zu süß" oder "Wie lecker, sieht toll aus", aber was wir mit unseren Sinnen nicht fassen, was wir nicht sehen, ist die Liebe, mit der die Mutter ihn gebacken hat. Liebe kann man nicht sehen, manchmal auch nicht verstehen! Auch die Liebe Gottes zu uns nicht. Wir können sie nur glauben und spüren ….
Vielleicht sind alle Sakramente Geheimnisse des Glaubens und Liebeserweise Gottes für uns.