Ich sitz vor der Fernsehanlage.
Dass ich früher besser war, ist keine Frage.
Meine Gedanken rosten ein.
Ich war früher ein guter Künstler und wollte es immer sein.
Wo sind meine Gedanken? Hast du sie geseh´n?
Was ist in der Zeit denn bloß gescheh´n?
Früher fielen mir Ideen in den Kopf.
Doch jetzt – leider sind sie fort.
Ich schreib Gedichte ganz für dich,
komm zu mir und erhöre mich.
Ich sitze die ganze Zeit in meinem Zimmer,
kein Gedicht und auch kein Schimmer.
Die Gedanken werden schwer,
Mein Kopf ist leer.
Warum fällt mir nichts ein?
Mein Herzschlag pocht allein.
Ich hab einen Wunsch recht groß, nicht klein,
wieder frei, selbständig und kreativ zu sein.
Und ich wünschte, dass die Faulheit von mir ging.
Nur die Gedanken schwirren hin.