„Siehe, ich mache alles neu!“ - Frühjahrsputz mit Gott?

20260307_165614 (c) Beate M. Warnecke-Urban
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Datum:
Mi. 18. März 2026
Von:
Beate M. Warnecke-Urban

Der Frühling naht:

die Zeit, in der Neues wächst und wir mehr und mehr die Sonne und Wärme spüren, für manchen der beste Anlass für einen Frühjahrsputz, Angestautes im Keller wegbringen, leere Tüten und Kartons entsorgen oder auch endlich die Fenster wieder putzen.

 

Und was ist mit einem „inneren“ Frühjahrsputz?

Alte Gewohnheiten, die sich vielleicht ganz unbemerkt eingeschlichen haben, zu ändern?

 

Das klingt gut, ist aber oft sehr schwer. Wir neigen dazu, schlechte Verhaltensweisen an uns selbst zu tolerieren. Je länger, je mehr reden wir nicht mehr darüber und sie sind plötzlich unbemerkt ein Teil von uns geworden. Manchmal kann man regelrecht gefangen sein von Verhaltens- oder Denkweisen, die kein anderer bemerken darf.

Dann, wenn es darum geht, dem anderen tatsächlich etwas im Vertrauen von uns preiszugeben, wenn wir Hilfe und Gebet in unserer eigenen kleinen Welt brauchen, werden wir schnell leise und schweigsam. Es ist uns peinlich zu sagen, dass wir Sorgen und Ängste, Zwänge und massive Kämpfe haben.

Aber nur was ans Licht kommt, was nicht mehr verborgen ist, kann neu, kann erneuert werden.

Wann hast Du zum letzten Mal jemand von Deinen Schwächen, Deinen Niederlagen, Deinen Kämpfen erzählt?

Denn wenn wir uns jemand anvertrauen, kann sich ein kleiner Spalt in der Tür öffnen und eine Lösung auftun. Es wird heller, leichter, erlöster, Gottes Licht kann hereinscheinen und es kann NEUES entstehen.

 

Ein innerer Frühjahrputz braucht manchmal Anlauf und muss geplant werden.
Jesus meine dunklen Ecken zu zeigen, die verstaubten, unaufgeräumten Zimmer in meiner Seele, das könnte ein erster Schritt sein.

So kann tatsächlich etwas ganz Neues in mir entstehen.