Wir sehen jeden Tag unzählige Dinge. Menschen auf der Straße. Bilder auf Bildschirmen. Nachrichten, Schlagzeilen, Gesichter. Unsere Augen sind ständig beschäftigt. Dabei wird es heute schwerer denn je, die Wahrheit vom Trug, den Schein vom Sein zu trennen – Fake News, KI-Bilder und Deepfake-Filme – und so bleibt uns die Wirklichkeit häufig verborgen.
Nicht anders geht es im Evangelium erst Maria von Magdala am leeren Grab und später den Emmaus-Jüngern auf ihrem Weg: Erst im Reden oder Wirken ihres Gegenübers erkennen sie, was sie zuvor sahen, aber nicht begriffen.
Wen sehe ich – und erkenne ihn doch nicht wirklich?
Wo bleibe ich an der Oberfläche stehen?
Und wie lerne ich, mit dem Herzen zu sehen?