Abschied finde ich persönlich nie schön, eher herausfordernd, meistens schmerzlich.
Auch die Begegnung zwischen Maria von Magdala und dem Auferstandenen im Ostergarten ist ein Abschied (Joh 20, 11-18). Vielleicht kein schöner, aber ein ganz besonderer.
Sie muss den Geliebten loslassen in eine neue Wirklichkeit: „Halte mich nicht fest! … Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater.“
Aber vorher darf sie erfahren, dass sie von ihm gesehen, erkannt, beim Namen gerufen ist: „Maria“.
Das wiegt alles auf und ermöglicht auch ihr, in diese neue Wirklichkeit hineinzufinden.
Kleine Ahnungen solcher „Auferstehungswrklichkeit“ wünsche ich uns in der Osterzeit.